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Investitionsförderung im Tourismus

Investitionsförderung im Tourismus

Niedriges Zinsniveau, reduzierter Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen und die Möglichkeit von Investitionszuschüssen über die Wirtschaftsförderung sind gute Rahmenbedingungen für eine Betriebsinvestition im Gastgewerbe. ACHTUNG: Eine Förderung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn vor der Antragstellung mit dem Vorhaben begonnen wurde. Auch bereits abgeschlossene Verträge gelten als Beginn der Maßnahme.
Weitere Informationen zu Antragstellung und Ansprechpartnern finden Sie unter folgenden Links:

Förderfähigkeit touristischer Infrastruktur

Infrastruktur ist förderfähig, wenn sie als nicht-einnahmegenerierend gewertet werden kann. Im Einzelnen können damit gefördert werden:
  • Wander-, Rad- und Reitwege
  • Lern-, Erfahrungs- und Naturpfade samt Beschilderung, Ausstattung, Unterständen und Beobachtungsposten in Naturschutzgebieten
  • kostenlose Parkplätze und Rastplätze
  • öffentliche Toiletten
  • kostenlose Informationszentren und ähnliche Empfangseinrichtungen
  • Promenaden
  • Seebrücken, Landungsstege
  • Loipen
  • Kurparks
  • kostenlose Bootsanlegestellen und Rastplätze für Bootsfahrer
  • schwimmende Anleger
  • Badestellen, Naturtheater
  • Gradiertürme
  • Wassertretanlagen
Obwohl Rastplätze für Bootsfahrer, Freizeiteinrichtungen für Schlechtwetter und kleine lokale Museen beziehungsweise lokale Geschichtsmuseen als einnahmegenerierend gewertet werden, gelten sie trotzdem nicht als beihilferelevant. Die EU-Kommission schätzt deren Auswirkung auf den Intra-EU-Handel als so gering ein, dass sie nicht als Beihilfe zählen können. Voraussetzung für diese Wertung ist allerdings, dass sie einen rein lokalen Kundenkreis ansprechen, die Finanzierung dieser Infrastrukturen nicht zu einer höheren Nachfrage oder Investitionen in der Region führen und sie nicht Aktivitäten in anderen Mitgliedsstaaten behindern.
Die Richtlinien zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen finden Sie im PDF-Download "Richtlinie Förderfähigkeit touristischer Infrastruktur".

"Go International" - Förderung zur Erschließung neuer Märkte

Die bayerischen IHKs und die Handwerkskammern unterstützen in Zusammenarbeit mit dem Außenwirtschaftszentrum Bayern (AWZ) kleine und mittlere Unternehmen bei der Erstellung und Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie zur Erschließung neuer ausländischer Märkte.
Die Finanzmittel werden durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014–2020 und den Freistaat Bayern bereitgestellt.
Weitere Informationen wie etwa zu den Rahmenbedingungen finden Sie im Außenwirtschaftsportal Bayern.

Förderprogramm für Kur- und Heilbäder

Ziel ist es, das eigenständige Gesundheitsprofil der Gemeinden durch moderne und neue Konzepte besonders im Bereich Früherkennung, Prävention und Rehabilitation zu schärfen.
Auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege werden Sie umfassend zum Förderprogramm für Kurorte und Heilbäder informiert.